Funktion · Klang

Ein systemweiter Equalizer für deinen Mac

macOS hat keinen Equalizer für alles, was dein Mac abspielt: Der EQ von Apple Music wirkt nur in Apple Music, der von Spotify nur in Spotify. TONO setzt einen Equalizer vor jede App auf deinem Mac – zehn Regler und 60+ Presets in TONO Free, bis zu 24 Bänder mit Kurven-Editor in Pro. Er funktioniert an jeder Ausgabe, ganz ohne Kernel-Erweiterung und ohne virtuelles Audiogerät.

Equalizer

24 Bänder

Zehn Regler in Free. Bis zu 24 Bänder mit Kurven-Editor in Pro.

Für Mac laden Preise ansehen

TONO 2.3.0macOS 15+Apple SiliconFree + ProAktualisiert

Wie der Equalizer jede App erreicht

TONO bekommt den Ton aller Apps auf deiner aktuellen Ausgabe über einen Core-Audio-Process-Tap – die Schnittstelle, die Apple mit macOS 14.2 genau dafür eingeführt hat –, schickt ihn durch den Equalizer und weiter an Lautsprecher oder Kopfhörer. Live, im Arbeitsspeicher, wenige Millisekunden hinter der Musik. Du wählst keine virtuelle Ausgabe aus, und im System wird nichts installiert. Beendet sich TONO, gibt macOS jeder App sofort ihren Originalton zurück.

Dieselbe Kurve formt also Spotify, Apple Music, YouTube in Safari oder Chrome, Netflix, Spiele, Zoom und FaceTime. Wechselst du von den MacBook-Lautsprechern auf AirPods, zieht TONO mit. Eine Ausnahme verhindert Rückkopplung: Eine App, die von dem Gerät aufnimmt, auf dem TONO spielt – meist ein Call über das Mikro deiner AirPods oder deines Headsets –, spielt unbearbeitet. Die Details stehen unter So funktioniert TONO.

Das TONO-Fenster: der Equalizer im Modus Einfach mit Live-Kurve und Pegelanzeige, zehn Reglern und vier Schnellreglern, links die Seitenleiste mit allen Modulen.
Abb. 1Der Equalizer im Modus Einfach: Die Live-Kurve liegt genau über den zehn Reglern, die sie zeichnen.

Einfach: zehn Regler, vier Knöpfe, 60+ Presets

Einfach ist der ganze Equalizer, den die meisten brauchen – und er gehört dauerhaft zu TONO Free:

  • Zehn Regler vom tiefen Bass bis in die Luft, gezeichnet als eine Live-Kurve über dem Spektrum dessen, was gerade läuft.
  • Vier Schnellregler: Bass-Boost („mehr Tiefe“), Klarheit („Stimmen klarer“), Lauter („Leises anheben“) und Nachtmodus („keine Spitzen“).
  • 60+ Presets für Genres (Hip-Hop, Klassik, House …), Geräte (MacBook-Lautsprecher, AirPods, iMac …) und Situationen (Podcast, Calls, Nacht) – alle lautheitsangeglichen, damit ein Preset den Klang ändert, nicht die Lautstärke.
  • Lauter als macOS: bis zu +12 dB für leise Lautsprecher (bis zu +18 dB in Pro), mit einem Look-ahead-Limiter – ab Werk an –, der die Spitzen abfängt, bevor sie übersteuern.
  • ORIGINAL HÖREN: Taste halten, und du hörst deinen Mac ohne TONO – der schnellste Weg zu wissen, ob eine Kurve wirklich hilft.

Pro: bis zu 24 Bänder und eine Kurve, die du zeichnest

Pro macht aus dem Display einen parametrischen Equalizer. Du ziehst Bänder direkt auf der Kurve über dem Live-Spektrum und gibst jedem seine eigene Form:

  • Bis zu 24 Bänder: Bell, Tiefen- und Höhen-Shelf, Tilt, Notch und Band Pass.
  • Tief- und Hochpass mit 6 bis 96 dB pro Oktave.
  • Pro Band links, rechts, Mitte oder Seite – korrigiere ein Ohr oder verbreitere das Stereobild, ohne die Mitte anzufassen.
  • Auto-Gain sorgt dafür, dass eine bassbetonte Kurve nicht einfach lauter wird – du beurteilst den Klang, nicht den Pegel.

Die Kurve, die du siehst, wird aus denselben Filterkoeffizienten berechnet, durch die der Ton läuft: Was du zeichnest, hörst du auch.

Presets, die deinen Kopfhörern folgen

Importiere eine Kopfhörer-Korrektur von AutoEQ oder eine beliebige ParametricEQ.txt von EqualizerAPO, und TONO macht daraus ein Preset. In den Tools bekommt dann jede Ausgabe ihr eigenes Preset: AirPods ihre Korrektur, die Schreibtisch-Boxen ihre – und TONO wechselt mit, wenn die Ausgabe wechselt. Eigene Presets sind .tonopreset-Dateien, die du teilen kannst.

Auf einen Blick

Equalizer · TONO 2.3.0

Wirkt auf
Jede App auf deiner Ausgabe: Spotify, Apple Music, YouTube in jedem Browser, Netflix, Spiele, Zoom, FaceTime, Discord
Ausgenommen
Eine App, die von dem Gerät aufnimmt, auf dem TONO spielt – ein Call über das Mikro deiner AirPods oder deines Headsets –, spielt unbearbeitet, damit nichts zurückläuft
Einfach (Free)
10 Regler · 4 Schnellregler · 60+ Presets · bis zu +12 dB mit Look-ahead-Limiter · ORIGINAL HÖREN
Pro
Bis zu 24 Bänder · Bell, Shelf, Tilt, Notch, Band Pass · Hoch-/Tiefpass 6–96 dB/Okt. · L/R und Mitte/Seite pro Band · Auto-Gain · Ausgang bis +18 dB
Presets
60+ eingebaut, lautheitsangeglichen · speichern, teilen, importieren · AutoEQ-/EqualizerAPO-Dateien · ein Preset pro Ausgabegerät
Latenz
Wenige Millisekunden (der Limiter schaut 1,5 ms voraus)
Ausgaben
Eingebaute Lautsprecher, AirPods und Bluetooth, USB, HDMI, DisplayPort – TONO folgt, wenn du wechselst
System
macOS 15 Sequoia oder neuer · Apple Silicon · ohne Kernel-Erweiterung

Free oder Pro

Der Equalizer Einfach, seine 60+ Presets und die Importe sind in TONO Free enthalten und laufen nicht ab (die 3D- und 8D-Presets spielen dort ihren EQ; ihr Raumanteil braucht Pro). TONO Pro ergänzt den 24-Band-Editor und den Rest von TONO – 3D- und 8D-Sound, den App-Mixer, Aufnahme, Mikro-Studio und mehr – für 3,99 € im Monat, 29 € im Jahr oder 79 € einmalig. TONO startet auf jedem Mac mit einem Tag Pro, ohne Karte.

Fragen

Hat macOS einen eingebauten Equalizer?

Nicht für das ganze System. Die Musik-App hat einen eigenen Equalizer (Fenster → Equalizer), Spotify einen in den Einstellungen – aber jeder wirkt nur in seiner eigenen App. Safari, Chrome, Spiele und Calls bleiben unverändert. Ein systemweiter Equalizer wie TONO sitzt vor allen.

Funktioniert er mit Spotify und YouTube?

Ja. TONO formt alles, was auf deiner Ausgabe spielt – Spotify, YouTube in jedem Browser, Apple Music, Netflix und Spiele laufen durch dieselbe Kurve. Ist der Equalizer in Spotify zusätzlich an, wirken beide; schalte einen davon aus.

Installiert TONO einen Treiber oder eine Kernel-Erweiterung?

Nein. Der Equalizer nutzt Core-Audio-Process-Taps, die macOS Apps seit Version 14.2 anbietet. Für den Ton wird nichts ins System installiert. Nur das virtuelle Mikrofon des Mikro-Studios nutzt einen kleinen Audiotreiber – und nur, wenn du es einrichtest.

Macht ein Equalizer den Klang schlechter oder verzögert ihn?

TONO rechnet in 32-Bit-Gleitkomma mit Filtern, die ihrer analogen Form nachgebildet sind, und fügt wenige Millisekunden Latenz hinzu – bei Musik, Video und Calls nicht zu bemerken. Presets sind lautheitsangeglichen, und der Limiter verhindert, dass Anhebungen übersteuern.

Geht das auch mit AirPods und Bluetooth-Boxen?

Ja, mit jeder Ausgabe, auf der macOS spielen kann: AirPods und andere Bluetooth-Kopfhörer, die eingebauten Lautsprecher, USB-DACs und Interfaces, HDMI und DisplayPort. Gib jedem Gerät sein eigenes Preset, und TONO wechselt mit der Ausgabe.

Dreh deinen Mac auf.

Gratis laden. Alles von Pro, einen Tag lang. Ohne Konto.

Für Mac laden Erst anhören

Gratis für immerPro ab 3,99 € im MonatmacOS 15+Apple Silicon